Team

Organisator*innen und Herausgeber*innen

Viola Nordsieck ist freie Autorin und Philosophin. Bei Karl Alber erschien 2015 ihr Buch Formen der Wirklichkeit und der Erfahrung. Ihr Ziel ist es, das unterschätzte Konzept des Individuums seinem neoliberalen Verwertungszusammenhang zu entwinden und es für ein emanzipatorisches Selbstverständnis zu öffnen.

Johanna Montanari ist freie Autorin und Doktorandin. Beim Verlag edition assemblage hat sie 2017 den Essayband Wege zum Nein herausgegeben und 2018 den Essayband Nicht nur Mütter waren schwanger lektoriert und war in beiden Projekten auch als Autorin beteiligt. Für ihre Doktorarbeit in Europäischer Ethnologie forscht sie zu transnationaler Öffentlichkeit in Amman, Jordanien. Ihre Lieblingsthemen sind Visionen spinnen, Verbündete finden und Widersprüche in Bewegungen verwandeln.

Timo Klattenhoff ist Produktentwickler und Philosoph. Sein Buch Geld, eine symbolische Form erschien 2018 bei Königshausen & Neumann. Er ist davon überzeugt, dass sich Aussagen über Prekarität und Privileg am ehesten im kollektiven Prozess finden und verständlich machen lassen.

E-Mail: Du erreichst uns unter kultur.und.politik@gmail.com. Für Fragen stehen wir Dir gerne zur Verfügung.

Autor*innen

Linda Behrisch ist Soziologin und Politikwissenschaftlerin. Aktuell arbeitet sie in der sozialen Stadtentwicklung und an Lösungen zur Vereinbarkeit von sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit.

Floris Biskamp ist Politikwissenschaftler und Soziologe. Aktuell arbeitet er als Koordinator des Promotionskollegs Rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität an der Universität Tübingen. Sein Buch Orientalismus und demokratische Öffentlichkeit erschien 2016 bei transcript.

Corinna Egdorf ist Kulturwissenschaftlerin und Künstlerin. Sie arbeitet als Freelancerin und Fremdsprachenlehrerin in Berlin und beschäftigt sich mit Mythen, Makeup und Metaphern.

Nello Fragner hat Kultur- und Sozialanthropologie und Bildende Kunst studiert. Seit 2016 arbeitet Nello in der politischen Bildungsarbeit vor allem zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt und feministischer Science Fiction. Zuletzt hatte Nello einen Textbeitrag im Sammelband Wege zum Nein, erschienen bei edition assemblage 2017.

Claudia Funke ist Philosophin und Germanistin. Sie arbeitet als selbstständige Mediatorin und Moderatorin mit dem Schwerpunkt Restorative Justice (außergerichtlicher Tatausgleich) in Heidelberg. Ihre zentralen Themen sind wertschätzende Kommunikation und Gewaltfreiheit. Ihr Buch Gerechtigkeit. Ein philosophischer Überblick für Pädagogen, Berater und Sozialarbeiter erschien im Springer Wissenschaftsverlag 2017.

Houssam Hamade ist Schreiber, Sozialwissenschaftler und Lohnarbeiter. 2019 erschien sein biografisch-dokumentarisches Buch Sich Prügeln. 18 Geschichten aus dem Leben. Er will vor allem wissen, wie wir eine freie und solidarische Gesellschaft organisieren können.

Sarah Fartuun Heinze ist Vieles: Schwäbin, Wahlbrandenburgerin, Aktivistin und freiberufliche Künstlerin. Doch ob in Ost oder West, als Musikerin oder Theatermacherin: Die Lust an der Begegnung, am gemeinsamen vielfarbigen Gestalten und am Banden bilden sind, bleiben und werden immer wieder aufs Neue lebendige und laute Weggefährt*innen, zum Glück. Aber Glück ist ja auch ihr zweiter Vorname.

Nello Fragner hat Kultur- und Sozialanthropologie und Bildende Kunst studiert. Seit 2016 arbeitet Nello in der politischen Bildungsarbeit vor allem zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt und feministischer Science Fiction. Im Buchprojekt beschäftigt Nello die Frage, wie verkörpertes, gefühltes Wissen in kollektiver Selbstorganisation zum Thema gemacht werden kann und welche Rolle unterschiedliche gesellschaftliche Positionierung dabei spielt.

Tim Kegler ist Musiker, Autor und Sozialarbeiter. Dass sich diese Berufe und Berufungen wunderbar ergänzen, hat er spät herausgefunden. Im Berliner Verlag Periplaneta sind seine Kurzgeschichtenbände Stuntman unter Wasser (2014) und Angst vor blauem Himmel (2018) unter dem Namen Gary Flanell erschienen. Er kennt sich aus mit Prozessen, die in eine prekäre Existenz führen können, und sucht nach mehr Strategien der Selbstermächtigung; für sich und für andere.

David Lanius forscht am DebateLab des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), ist Trainer am Institut für Argumentationskompetenz und Gründer des Forums für Streitkultur. Mit seiner Kollegin Romy Jaster schrieb er 2019 das Buch Die Wahrheit schafft sich ab. Wie Fake News Politik machen, erschienen bei Reclam. Er rekonstruiert und analysiert populistische Argumentationen und interessiert sich besonders für die Verbesserung der öffentlichen Debatte.

Maria Martin, auch bekannt als ma.mind, ist Kommunikationsdesignerin mit dem Schwerpunkt Illustration. Als Freiberuflerin und Künstlerin ist sie leidenschaftlich auf dem Gebiet der optischen Unterhaltung tätig. Künstlerisch bunt, realistisch abstrakt – mit Hang zur Natur und zur Mystik.

Carrie McILwain interessiert sich für die Möglichkeit künstlerisch-performativer Forschung, andere Räume der Existenz neben normativen Strukturen der Realität zu ermöglichen, unter anderem am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin (HZT). Parallel zum Performativen beinhaltet Carries künstlerische Arbeit Zeichnen, Tätowieren und Schreiben. Zuletzt hatte Carrie einen Textbeitrag im Sammelband Nicht nur Mütter waren schwanger.

Tine Mothes ist Online-Redakteurin, Lektorin und Sozialpädagogin. Für ein digitales Projekt im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Hilfen für Geflüchtete hat sie ein Konzept für barrierefreie Sprache entwickelt und umgesetzt. Komplexe, abstrakte Zusammenhänge vermittelt sie am liebsten einfach zugänglich und lebendig.

Anika Weinsdörfer ist Psychologin, schreibt gerne und möchte mit Hilfe psychologischer Erkenntnisse individuelle wie kollektive Handlungsspielräume eröffnen.
Im kollektiven Schreiben für unser Buchprojekt sieht sie eine paradoxe Grunderfahrung des Sozialen: Der Austausch mit anderen hilft uns, über uns hinauszuwachsen. Er fordert jedoch auch von uns, unser Selbst durch andere begrenzen zu lassen.

Mitwirkende

Sascha Freyberg studierte Kulturwissenschaften und Philosophie in Hagen und Berlin, arbeitete am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und ist derzeit mit der wissenschaftlichen Erschliessung des Nachlasses von Prof. John Michael Krois beschäftigt.

Julius Erdmann ist Kultur- und Medienwissenschaftler, derzeit an der Universität Potsdam angestellt. Er betont die gemeinschaftsstiftenden Dimensionen von Verständigung, Zeichengebrauch und (sub-)kulturellen Codes. 

Felix Höffken versucht seine politischen Vorstellungen von u.a. Eigentum, Gerechtigkeit und Verantwortung sowie Solidarität im selbstorganisierten Informatik-Kollektiv ctrl.alt.coop zu verwirklichen.

Impressum

Timo.Klattenhoff@gmail.com
13353 Berlin